In einer frühen Phase der Hochzeitsorganisation sollte sich das Paar mit den Einladungen zum Hochzeitsfest befassen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Gästeliste weitgehend abgeschlossen ist. Nun stellt sich die Frage, wie die Einladungen aussehen sollen. Nicht für jede Feierlichkeit wir heute schriftlich eingeladen. Im Zeitalter von Mail und SMS ist das auch gar nicht erforderlich. Aber eine Hochzeit - egal in welchem Rahmen sie gefeiert wird - ist etwas Einmaliges. Und deshalb rät jeder Weddingplaner, die Einladungen sorgsam auszuwählen und zu verschicken. Die Bekanntgabe des Termins und die Einladung zur Hochzeitsfeier sollten immer schriftlich erfolgen. Auch für eingefleischte PC-Freaks gilt: Hier ist eine Mail völlig unangebracht. Was für natürlich auch für einen Telefonanruf oder eine SMS gilt. Kann der Termin erst kurzfristig bekannt gemacht werden, ist ein "Save-the-date" per Mail natürlich erlaubt. Einladungen selber gestalten sollte nur, wer dies auch wirklich kann. Hochzeitsplaner halten für ihre Paare Musterordner meist mehrerer Anbieter bereit, in denen sich für jeden Geschmack etwas findet. Die Auswahl umfasst schlichte, aufwändig gestanzte oder mit Golddruck versehene Karten oftmals mit Bändern oder Kordeln verziert. Dabei reicht die Preisspanne von knapp einem Euro pro Karte mit Umschlag bis zu hochpreisigen Exemplaren von fünf Euro und mehr. Ein versierter Hochzeitsservice arbeitet ebenso mit Grafikern zusammen, die nach einem entsprechenden Kundengespräch eine ganz individuelle und einzigartige Karte entwerfen und produzieren. Da meist Paare eingeladen werden sollte eine Stückzahl von knapp 2/3 der Gästezahl bestellt werden. Es empfiehlt sich unbedingt ein paar Karten in Reserve zu halten, damit man sich zu Not einmal verschreiben kann.
Mit dem Versand sollte man sich nicht allzu viel Zeit lassen und sofort beginnen, wenn Zeit und Ort der Trauung und der Feier feststehen. Die Hochzeitssaison ist auch Urlaubszeit und nur wenn Freunde und Verwandte rechtzeitig informiert sind können Enttäuschungen auf beiden Seiten vermieden werden. Eine Einladung erhalten alle Gäste, also unbedingt auch die Eltern und Großeltern, selbst wenn diese den Termin schon lange kennen. Gerade sie heben solch eine Karte als Erinnerung gern auf. Größte Sorgfalt gilt dem Text der Einladung. Einmal gedruckt, sind Korrekturen kaum möglich. Am besten man versetzt sich in die Lage des Gastes und prüft, ob alle wichtigen Informationen enthalten sind. Haben Sie Zimmer für die Gäste reserviert sollten Preise und eine Anfahrtsskizze auf einem Einlegeblatt gesondert übermittelt werden. Für die weitere Hochzeitsplanung unverzichtbar ist die Rückmeldung. Dafür sollten den Gästen ein Datum und eine Telefonnummer oder Mail-Adresse genannt werden. Bitten Sie unbedingt um Zu - UND Absagen, damit alle weiteren Absprachen mit der Location reibungslos verlaufen und Sie Planungssicherheit haben. Stephanie WißmannHochzeitsplanerin von Ihr Hochzeitsservice
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